Unitas Reichenstein

Willkommen auf der Homepage
des W.k.St.V. Unitas Reichenstein zu Aachen

Über uns

Der Verein

Wir sind die wissenschaftliche katholische Studierendenverbindung Unitas Reichenstein zu Aachen. Unsere Vereinigung setzt sich aus eine jungen dynamischen Aktivitas und einer altehrwürdigen Altherrenschaft zusammen.

Die Aktivitas besteht aus 21 Studierenden verschiedener Studiengängen. Wir sind 16 Burschen und 5 Füchse und studieren Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Physik, Materialwissenschaften, Informatik und Rohstoffwissenschaften. Neben der Freundschaft zwischen den Aktiven, dem Interesse an technischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen verbindet uns das Leben nach christlichen Wertevorstellungen.

Die Altherren bilden die philistrierten Aktiven — die Absolventen — der Unitas Reichenstein. Der Lebensbund verbindet sie mit der Unitas. Durch die Veranstaltungen wird die Gemeinschaft gestärkt und es werden Erfahrungen ausgetauscht. Der sogenannten Altherren Zirkel, der die regional ansässigen Philistrierte aller Unitas Vereine umfasst, trifft sich jeden Montag um 19:30 Uhr zum Stammtisch in der Gaststätte am Knipp (Bergdriesch 3, Aachen).

Unser Wahlspruch lautet:

In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!

Prinzipien

Virtus

Bezeichnet die Verantwortung aus dem christlichen Glauben für Kirche, Gesellschaft und Politik, und dass man dieser durch eigenes Engagement, Toleranz und couragiertes Handeln gerecht wird.

Scientia

Stellt die Aufgabe, den eigenen Erfahrungsschatz mit Interesse zu erweitern, um sich so ein breitgefächertes Wissen über die eigenen Fachgebiete hinaus anzueignen und somit seinen Horizont zu erweitern.

Amicitia

In Begegnungen neue Freundschaften finden und diese im geselligen Beisammensein pflegen. Durch gegenseitige Nächstenliebe, Anerkennung und Unterstützung in allen Lebenslagen wird das unzertrennbare Band der Freundschaft gegründet und der Lebensbund gebildet.

Geschichte

  • Erste unitarische Initiativen wurden um die Jahrhundertwende entwickelt: die Altherrenschaft des Unitas-Verbandes bedauerte, dass neben CV und KV nicht auch der UV an der TH Aachen vertreten war. So entstand um Prof. Heinrich Schmitz zunächst der Philisterzirkel Unitas Aachen. Die Gründung eines aktiven Vereins stieß jedoch auf Schwierigkeiten: Neugründungen vollzogen sich zu jener Zeit, indem mehrere Bundesbrüder zugleich den Studienort wechselten. Diese schlossen sich dann am neuen Ort zu einem Verein zusammen. Da aber an Technischen Hochschulen noch keine Verbandsvereine bestanden, wäre diese Möglichkeit nur gegeben gewesen, wenn sich einige Chemiestudenten zur Fortsetzung ihres Studiums an der TH Aachen entschlossen hätten.

    Bei der Einstellung damaliger Universitätsstudenten war damit aber nicht zu rechnen, da die Technischen Hochschulen den wissenschaftlichen Universitäten nicht als ebenbürtig galten. Diese Auffassung änderte sich erst mit wachsender Bedeutung der Technik und mit der Ausdehnung des Lehrplans an den Technischen Hochschulen. Als erster Aktiver kam 1910 von der Münchener Universität Michel Drexl an die TH Aachen, dem sich 1911 Josef Kloth aus Münster zugesellte. Kurz darauf kam Hans Dahmen als Neo-Fuchs dazu. Diese drei wünschten die Gründung eines Unitas Vereins, entschlossen sich zunächst aber zur Gründung eines Kränzchens, die am 8. Mai 1911 in den „Vier Jahreszeiten“ gefeiert wurde.

    Der erste AC fand am 10. Mai 1911 statt. Die Zusammenkünfte wurden zunächst auf den „Buden“ der Mitglieder abgehalten. Am 23. Juni feierten die drei Gründer und einige Philister im Kloster der Elisabetherinnen in der Pontstraße zum ersten Male ein Vereinsfest mit der Morgensitzung und Festvortrag. Auf der Semesterabschlußkneipe am 20. Juli konnte schon ein viertes Mitglied rezipiert werden.

    Das Wintersemester 1911/12 begann wenig ermutigend: das Unitaskränzchen verlor seine beiden eifrigsten Förderer. Der Alte Herr Münstermann verstarb nach kurzer Krankheit und der Alte Herr Timpe wurde an die Universität Münster berufen. Trotzdem aber konnte man zwei neue Aktive gewinnen.

    Am 15.11.1911 wurde auf dem AC beschlossen, sich dienstags, mittwochs und freitags zu treffen. In diesem Semester wurden zwei Vereinsfeste abgehalten und als Höhepunkt eine Weihnachtsfeier, so dass durch häufiges Zusammensein ein sehr herzliches Verhältnis der Bundesbrüder zueinander entstand. Zum Sommersemester 1912 sank die Zahl der Aktiven auf fünf, da ein Bundesbruder zur Universität München wechselte.

  • Am 10. Mai überraschte ein Anschlag am Schwarzen Brett der TH die Aktivitas, in dem es hieß, eine Vertretersitzung der Aachener Korporationen habe den Vorschlag einer Aachener Burschenschaft angenommen, „bei Rektor und Senat vorstellig zu werden wegen des im Geheimen bestehenden Vereins Unitas“. Was bisher mit oder ohne Absicht unterlassen worden war, musste jetzt schleunigst nachgeholt werden: noch am selben Tag wurde bei Rektor und Senat ein Genehmigungsgesuch eingereicht.

    Als einige Tage später die Vertreter der Burschenschaft beim Rektor erschienen, mussten sie sich mit dem Bescheid begnügen, dass eine schriftliche Anmeldung der Unitas vorliege. Sechs Wochen geschah nichts in Bezug auf die Anmeldung. Da man aber mit einem günstigen Entscheid rechnete, ernannte der AC vom 26. Juni den Alten Herren Prof. Dr. Heinrich Schmitz zum Ehrensenior und bemühte sich gleichzeitig um ein Vereinsheim, mit dem Erfolg, dass künftig ein Zimmer im Hotel Reichshof für Kneipen und Konvente zur Verfügung stand. Am 24. Juni genehmigten Rektor und Senat der TH das Unitaskränzchen Aachen als studentische Korporation. Damit war der erste Unitas-Verein an einer Technischen Hochschule ins Leben gerufen.

    Im Wintersemester 1912/13 konnten fünf Bundesbrüder neu aufgenommen werden; dem standen drei Abgänge gegenüber. Außerdem konnten nun Vollwichs und Paradefahne angeschafft werden, nachdem der Verband ein Darlehen über 500 Mark gewährt hatte. Es wurde ein Zimmer im Hotel Reichshof gemietet. Der Vorort genehmigte die feierliche Publikation des neuen Vereins. Im Wintersemester 1913/14 gelang es wiederum, vier neue Füchse zu gewinnen. Am 1. August 1914 brach der 1. Weltkrieg aus, und sämtliche fünfzehn Bundesbrüder der Unitas Aachen meldeten sich als Kriegsfreiwillige. Sechs Bundesbrüder blieben im Felde: Dahmen (am 6. August 1914 erster Gefallener des Verbandes), Simon, Weber, Brink, Panzel und Knipp.

  • Nur zwei Bundesbrüder kehrten nach dem Krieg nach Aachen zurück. Da ihr Diplomexamen kurz bevor stand, schien eine Wiederbelebung des Vereins unmöglich. Nachdem der Versuch der Alten Herren Josef Krings und Heinrich Altstadt, das Vereinsleben wieder in Schwung zu bringen gescheitert war, verfassten sie drei Rundschreiben an die Aktiven und Alten Herren im Rheinland und in Westfalen. Daraufhin wechselten vier Bundesbrüder nach Aachen.

    Am 19. November 1919 wurde die Antrittskneipe geschlagen, zwar noch ohne Wichs und Klavier, dafür aber mit Schwung und Begeisterung. Sechs Gäste dieser Kneipe erklärten nach der Prinzipienrede von Bbr. Dr. Biergaus spontan ihren Eintritt. Der Vereinsbetrieb war wieder eröffnet. Bei Semesterabschluss hatte die Unitas Aachen schon zwanzig Aktive.

  • Im Sommersemester 1920 fanden fünf WSWS statt, im Sommersemester 1921 jede Woche eine. Dabei stieg die Aktivenzahl auf 45 Bundesbrüder an. Dadurch entstand der Gedanke eine zweite Unitaskorporation zu gründen. Diese wurde am 5. März 1921 gegründet und Assindia genannt, während die Mutterkorporation den Namen Ripuaria erhielt. Der Name Assindia kommt daher, dass ein Großteil der Gründungsmitglieder aus dem Ruhrgebiet stammte und außerdem der Altherrenzirkel Essen eine großzügige Spende zugesagt hatte, falls sich der Name Assindia durchsetzte. Zur Gründung der Assindia wurden 15 Burschen freundschaftlich aus der Unitas Ripuaria entlassen.

    1922 griff der Couleurstreit nach Aachen über, in den Unitas-Vereinen nahm die Couleurfreudigkeit zu. Die Frage, ob Farben getragen werden sollten oder nicht, wurde Anlass heftiger Diskussionen. Die Unitas Ripuaria hielt das Bestehen von farbentragenden und nichtfarbentragenden Vereinen innerhalb eines Verbandes für möglich. Sie stellte beim Vorort den Antrag, durch ein Rundschreiben die Meinung der Verbandskorporationen in dieser Frage festzustellen.

    Das Vereinsleben wurde durch die Zeitumstände – Einmarsch der Franzosen ins Ruhrgebiet, Rheinlandbesetzung, Ausgangssperren usw. erheblich eingeschränkt. Am 31. Januar 1923, drei Tage nach Beginn des passiven Widerstandes gegen die französische Besatzung und die Reparationsforderungen der Siegermächte, stellte die Ripuaria den Betrieb ein.

    Unitas Assinida setzte im Wintersemester 22/23 ihre ganze Kraft für den inneren Aufbau ein. Sie gestaltete ihr Programm nach neuen Methoden: es wurden weniger Kneipen geschlagen. Dafür fanden mehr wissenschaftliche Sitzungen und Betriebsbesichtigungen statt. Das Interesse der Mitglieder für Fragen außerhalb ihres Fachgebietes sollte dadurch gesteigert werden.

    Nachdem die Assindia in den Gaststätten „Deglus“ und „Werner“ zu Gast gewesen war, konnte 1924 ein Sälchen im Restaurant „Smeets“ gemietet werden, das auch tagsüber als Lese- und Arbeitsraum zur Verfügung stand.

  • Im Sommersemester 1924 kam es zu Spannungen zwischen Unitas Assindia und Ripuaria. Die Couleurfrage war erneut aufgetaucht. Der größte Teil der Ripuaria sah im Couleurtragen ein Mittel stärker an die Öffentlichkeit zu treten. Am 12. Oktober 1924 beschloss die Ripuaria ohne Gegenstimme ihren Austritt aus dem Unitas-Verband und den Eintritt in den neu gegründeten farbentragenden Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften (RKDB). Die Ripuaria existiert noch heute, hat aber vor einigen Jahren auch den RKDB verlassen und ist dem CV beigetreten.

    Die Tradition der alten Unitas Aachen von 1911 führt seit dem Austritt der Ripuaren die Unitas Assindia fort. Die unitarischen Prinzipien und Traditionen wurden nach der Trennung sehr ernst genommen. So fanden neben den WSWS an jedem Dienstag Konvente statt, jeden Freitag wurde eine Kneipe geschlagen. Im Wintersemester 1927/28 erreichte die Assindia bei Hochschulrichter und Senat die Anerkennung des Gründungsdatums 24. Juni 1912. Die Assindia nannte sich fortan wieder Unitas Aachen.

    Im Jahre 1930 fand in Aachen – vom Verband unter anderem aus nationalen Gründen gewählt – die 67. Generalversammlung des Unitas-Verbandes statt. Im Oktober 1929 wurde Dank der Initiative einiger Alter Herren ein Heimverein gegründet mit dem Ziel, ein eigenes Haus zu kaufen. Dieses Ziel wurde am 12. Mai 1931 mit dem Kauf des Hauses am Veltmanplatz realisiert. 17 Bundesbrüder wohnten auf diesem Haus.

  • Anfang 1933 waren die Einwirkungen der nationalsozialistischen Machtergreifung auch an der Hochschule und in den Korporationen zu spüren. Zum 1. Mai wurden alle Korporationsmitglieder zur Maikundgebung nach Aachen befohlen. Im Wintersemester 1933/34 konnten noch einmal sieben neue Mitglieder aufgenommen werden.

    In diesem Semester wurden die Studentenvereine verpflichtet, Kameradschaftshäuser einzurichten. Auf Grund der „Drückebergerei“ (wie es im Nazi-Jargon hieß) in den Kameradschaften wurde diese Maßnahme 1934 wieder abgeblasen. An ihre Stelle trat eine millizähnliche Ausbildung, die noch im gleichen Jahr durch die Studentenstürme der SA ersetzt wurde. Diesen Wechsel benutzten die Bundesbrüder, die SA unauffällig zu verlassen. Bis Herbst 1935 waren die katholischen Studentenkorporationen ziemlich unbehelligt geblieben, dann setzte ein massiver Druck ein, um die Aufhebung des konfessionellen Charakters und damit die Zerschlagung dieser Korporationen zu erreichen. Die Unitas Aachen stand zum konfessionellen Prinzip und konnte, da es den Neuimmatrikulierten geradezu verboten wurde konfessionellen Verbänden beizutreten, 1934 und 1935 nur jeweils einen Fuchs gewinnen. Die Vereinsmitglieder waren Repressalien ausgesetzt, doch keiner ließ sich verlocken, gegen seine Überzeugung zu handeln. Bis zum Herbst 1936 konnte das Korporationswesen trotz des massiven Druckes noch aufrecht erhalten werden, dann wurde die Zahl der Aktiven zu gering, und die laufenden Ausgaben für das Unitas-Haus konnten nicht mehr gedeckt werden. Das Haus wurde am 18. Februar 1938 verkauft, mit großem Verlust, um der drohenden Beschlagnahme durch die Gestapo zuvorzukommen. (Am 26. Juni wird der Unitas-Verband als staatsfeindliche Organisation von der Gestapo verboten.)

  • Nach dem Zusammenbruch fanden sich 1946 an der Pädagogischen Akademie erstmals wieder Unitarier zu einer Aachener Unitas-Korporation zusammen. 1947 wurde Heinrich Settegast rezipiert, der als erster Student der TH, der nach dem 2.Weltkrieg aktiv wurde, die Aufgabe hatte, gleich gesinnte Kommilitonen zu finden. Die Entwicklung der Unitas Aachen verlief äußerst günstig. Bis 1952 war die Korporation so stark angewachsen, dass am 2. März 1952 eine zweite Unitas-Korporation am Ort, die Unitas Silesia, gegründet werden konnte.

    Die Mutterkorporation nahm wieder den Namen Unitas Assindia an. Sie begann das Sommersemester 1952 mit 31 Aktiven. Die durch die Teilung entstandenen Lücken konnten durch verstärkte Keilarbeit bald wieder geschlossen werden. Besonders unterstützt wurde die Assindia in dieser Zeit durch Bbr. Prof. Dr. Hermann Westhoff, durch den viele Studenten der PH Aachen den Weg zur Assindia fanden.

    Die Silesia begann 1952 mit elf Burschen, zu denen im Sommersemester sechs Neo-Füchse stießen. Mit der Wahl des Namens Unitas Silesia wollte sie ausdrücken, dass sie aus dem Osten vertriebenen Bundesbrüdern im Westen eine neue Heimat geben wollte. Die Silesia wurde auf der 75. GV in Bochum in den Unitas-Verband aufgenommen. Sie konnte zu ihrer Freude die Vereinsfahne der suspendierten Unitas Beuthen übernehmen.

    Die Silesen entwickelten sich bald zu einer äußerst aktiven Korporation. Auf der 78. GV 1955 in Hannover kandidierten sie bei der Vorortswahl und wurden dabei von ihrem sehr aktiven Alten Herren Prof. Dr. Hühnermann, dem Regens des Aachener Priesterseminars, stark unterstützt. Am 22. Oktober 1955 übernahm mit der Unitas Silesia zum erstenmal eine Aachener UV-Korporation die Vorortsgeschäfte. Vorortspräsident wurde Hans Stumpf.

  • Im Wintersemester 1953/54 wurde die Neugründung einer dritten Unitas Korporation in Aachen zu einer dringenden Notwendigkeit. Die ständig steigende Zahl der Bundesbrüder erschwerte im zunehmenden Maße das persönliche Zueinanderfinden und eine gedeihliche wissenschaftliche Arbeit. Am 14. Dezember entschlossen sich dann 18 Bundesbrüder anlässlich des Vereinsfestes zu Ehren der heiligen Maria Immaculata zur Gründung der Unitas Reichenstein. Der Name ist der des ehemaligen Prämonstratenserklosters in der Eifel. Durch fünf Recipierungen auf dem Vereinsfest erhöhte sich die Zahl der Aktivitas auf 23. Den Auftakt der Semesterarbeit bildete die Gründungskneipe am 14. Februar 1954 auf dem „Gut Reichenstein“. Hier sei nun erlaubt aus der Chronik der Unitas Reichenstein zu zitieren: „Es ist in der Unitas nicht üblich Kneipen besonders hervorzuheben, aber ’sind wir einmal ehrlich‘, die Eintrittskneipe der Unitas Reichenstein wird allen, die daran teilgenommen haben, vor allem auch unseren lb. AHAH ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Zum Beweise dessen, daß hiermit nicht zuviel gesagt wurde, sei der Ehrenkurator unserer Korporation, unser lb. AH Dipl-Ing H. Plankermann zitiert: ‚Liebe Bundesbrüder, das war die schönste Kneipe meines Lebens!’“

    Auf dem Stiftungsfest des SS 1954, am 10. und 11. Juli 1954, fand die feierliche und öffentliche Publikation unserer „Reichenstein“ statt. Auf dem Festkommers konnten die Chargen den neuen Salonwichs anlegen und die fertig gestellte Fahne enthüllen, was besonders ein Verdienst unserer lieben Alten Herren aus Bottrop war, die auch die Patenschaft der Korporation übernommen hatten.

    Ein weiterer herausragender Punkt in der „Frühgeschichte“ der Reichenstein war die Aufnahme des Ministerpräsidenten a.D. des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl Arnold, in den Kreis der Unitas als Ehrenphilister. Dieses geschah anlässlich des Stiftungsfestes 1956.

    Im Sommersemester 1957 konnte als vierte Unitas-Korporation in Aachen die „Unitas Frankenburg“ gegründet werden. An ihrer Gründung waren acht Reichensteiner, sieben Silesen und ein Assinde beteiligt. Als Siebzehnter im Bunde konnte schnell ein Neo-Fuchs gewonnen werden.

    Der Blüte der Aachener Unitas-Vereine in den 50er und Anfang der 60er Jahre folgten auch manche bittere Jahre, die teilweise schwere Rückschläge brachten. Zur Zeit der außerparlamentarischen Opposition (Apo) hatten es auch die Unitas-Vereine schwer zu bestehen. Die Unitas Silesia ließ sich in dieser Zeit suspendieren, die drei anderen Unitas-Vereine „überlebten“. Ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Aachener Korporationen war der Kauf des Hauses an der Försterstraße.

    Am schnellsten von diesen mageren Jahren erholte sich dann in den siebziger Jahren wohl die Unitas Assindia. Auf der 100. GV in Münster holten die Assinden nicht nur die Generalversammlung für das kommende Jahr nach Aachen – ein glanzvolles Erlebnis, in dessen Mittelpunkt der Europa-Gedanke stand -, sondern sie übernahm auch den Vorort des Verbandes, ein Ereignis, das als „denkwürdig“ beschrieben werden kann, da dieser Vorort mit Hermann-Josef Großimlinghaus als VOP drei Jahre im Amt war, was es in der Geschichte des Unitas-Verbandes vorher und nachher nicht mehr gegeben hat.

    Auch die Unitas Reichenstein hatte unter dem Negativimage der Korporationen zu leiden. Erst Anfang der achtziger Jahre kehrte sich auch hier die Entwicklung vom Desinteresse an Studentenvereinen um. Durch intensive Keilarbeit konnten nun Füchse in die Reichenstein aufgenommen werden. Mehr und mehr interessierten sich die Aktiven für das „altstudentische“ Brauchtum, das durch Besuche bei anderen Unitas-Vereinen geweckt wurde. So war es denn auch nur eine Frage der Zeit, bis der Wunsch nach einem Vollwichs laut ausgesprochen und der Altherrenschaft vorgetragen wurde. Dieser Wunsch fand bei der Altherrenschaft so großen Anklang, dass schon nach wenigen Monaten die ersten Bestandteile des Wichses erworben werden konnten. Mit vereinten Kräften spendeten Aktive und unermüdliche Alte Herren für die Anschaffung des Vollwichses. Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Reichenstein konnte auf der Jubelkneipe der zahlreich erschienenen Altherrenschaft dieser vorgeführt werden. Fortan wurden bei der Aktivitas wieder jedes Semester Kneipen mit großem Erfolg geschlagen, auf denen fast jedes mal neue Bundesbrüder rezipiert werden konnten.

Chargen

Jedes Semester wählt die Aktivitas Chargen für die verschiedenen Belange innerhalb der Unitas Reichenstein.
Die Chargen für das Sommersemester 2017 setzen sich wie folgt zusammen:

Scriptor, xxx

Marcel Ripke
Maschinenbau
Kontakt

Consenior, xx

Thomas Adams
Bauingenieurwesen
Kontakt

Senior, x

Tong Wiedehage
Materialwissenschaften
Kontakt

Fuxmajor, FM

Philipp Schmidt
Bauingenieurwesen
Kontakt

Quästor, xxxx

Andre Holtkamp
Bauingenieurwesen
Kontakt

Veranstaltungen

Letzte Events

Jedes Semester finden zahlreiche Veranstaltungen statt.
Diese kannst du unserem Semesterprogramm entnehmen.

Ein kleiner Einblick der letzten Veranstaltungen im WS16/17 ist folgend dargestellt.
Durch die Bilder gelangt man auf die Beitragsseite.

Semesterprogramm

Der W.k.St.V. Unitas Reichenstein zu Aachen
lädt zu allen Veranstaltungen recht herzlich.
Wir bitten um Nachsicht,
dass die Konvente im internen Kreis abgehalten werden.

Kontakt

Adresse

Du hast Fragen oder Anregungen?
Dann findest du hier unsere Anschrift und Email-Adresse.

W.k.St.V. Unitas Reichenstein
Försterstraße 10
52072 Aachen

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